Technik und Ideen zum Anfassen beim Zukunftserlebnistag am 18.10.2019 im HubWerk01

  • Publikumstag des Popup Labor BW in Bruchsal bietet Mitmachaustellung mit vielen Attraktionen
  • efeuCampus Bruchsal wird erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt
  • Schülerteams präsentieren ihre Vision der Stadt von morgen
  • Unternehmen und Forschungseinrichtungen zeigen neueste Lösungen für nachhaltige Mobilität

„The next big thing“ – das nächste große Ding – bekommen die Menschen aus Bruchsal und der Region am Freitag, 18. Oktober 2019, zu sehen. Der Zukunftserlebnistag im Rahmen des Popup Labors BW findet von 14:30 bis 19:00 Uhr im Hubwerk01 im TRIWO Technopark statt (Werner-von-Siemens-Straße 2-6, Gebäude 5137c, 76646 Bruchsal). Kommen kann jede und jeder, der sich für Zukunft und Technik interessiert, egal ob groß oder klein, jung oder alt. Der Eintritt ist frei und ab sofort buchbar unter www.efeucampus-bruchsal.com/event.

Veranstalter sind das das Land Baden-Württemberg, die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH und die efeuCampus Bruchsal GmbH.

Technik zum Anfassen und Ausprobieren erwartet die Besucher. Führende Forschungseinrichtungen und Firmen wie KIT, Hochschule Karlsruhe und SEW-Eurodrive geben Einblick in ihre aktuellen Entwicklungen im Bereich Smart City. Es gibt Mitmachangebote wie Freiflüge im Flugsimulator, Demonstration autonomer Fahrzeuge, Robotik-Parcours und Stationen, an denen virtuelle Realität erlebbar wird. Impulse gibt auch die junge Generation: Schülerinnen und Schüler aus der Region werden beim Zukunftserlebnistag ihre Visionen und selbstgebauten Modelle von der Stadt von Morgen präsentieren.

Ein Highlight wird „efeuCampus“ sein. SEW-Eurodrive Geschäftsführer Johann Soder und die Oberbürgermeisterin der Stadt Bruchsal Cornelia Petzold-Schick stellen dieses europäische Leuchtturmprojekt erstmalig der Öffentlichkeit vor: Auf dem Areal der ehemaligen Dragonerkaserne in Bruchsal entsteht in den nächsten Jahren ein Innovationszentrum für urbane und autonome Güterlogistik. Dort soll zum ersten Mal überhaupt in Deutschland ein ganzes Stadtquartier mit autonom fahrenden Fahrzeugen versorgt werden. Beim Zukunftserlebnistag zeigen die Projektpartner, wie Roboterfahrzeuge im Alltagsbetrieb die Pakete zustellen und den Müll entsorgen sollen.

Schülerteams aus Bruchsal und Umgebung erarbeiten extra für den Zukunftserlebnistag ihre eigenen Vorstellungen von Smart City. Sie werden von Coaches der Organisation Next Entrepreneurs professionell unterstützt. Das Publikum darf am Ende entscheiden, welche Idee als besonders zukunftsfähig prämiert wird. Das Robotik-Team Cassapeia und die AG Fischer Technik des Karlsruher Goethe-Gymnasiums zeigen zudem selbstgebaute Lösungen für die intelligente Stadt und einen Robotik-Parcours.

Die SEW-Eurodrive wird zum Thema „Aus der smarten Fabrik mit mobilen Assistenten in die Stadtlogistik der Zukunft“ ausstellen. Der Stand wird die Evolution der SEW vom Hersteller reiner Antriebstechnik über die Entwicklung mobiler Assistenzsysteme bis hin zu autonomen Lieferfahrzeugen für die Stadt der Zukunft aufzeigen. Modelle und erste Protoypen werden beim Zukunftserlebnistag zu sehen sein. Die SEW ist federführend beim Aufbau des Innovationszentrums efeuCampus und übernimmt im Rahmen dessen insbesondere die Entwicklung der Lieferfahrzeuge und den Aufbau der zugehörigen Infrastruktur auf dem Campus Gelände in Bruchsal.

Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft sitzt mit dem Institut für Energieeffiziente Mobilität (IEEM) in Bruchsal. Beim Zukunftserlebnistag zeigt das IEEM eine automatische Widerstandssortiermaschine als Beispiel für eine studentische Projektarbeit. Besucher können unterschiedliche Widerstände einlegen und dabei zuschauen, wie die Maschine diese erkennt und nach ihren jeweiligen Widerstandswerten sortiert. Die Hochschule ist bei efeuCampus für das Teilprojekt „efeuAkademie“ zuständig. In regelmäßigen Abständen werden Informationsveranstaltungen, Open-Door-Events, Fachtagungen und Schülerprojekte stattfinden.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zeigt beim Zukunftserlebnistag Fördertechniksysteme für die Intralogistik: mobile Robotik und Mensch-Maschine-Interaktion. Damit Zustellfahrzeuge im öffentlichen Raum ohne Fahrer unterwegs sein können, entwickelt das KIT Lösungen für die Lokalisierung und Navigation auf Basis von 3D-Daten.

Aktiv mitgestalten können die Besucher am Stand des Forschungszentrums Informatik (FZI). Dort können sie in einer Nutzerumfrage ihre Wünsche und Erwartungen äußern, die sie haben, wenn künftig ihr Wohnquartier mit autonomen Fahrzeugen ver- und entsorgt wird. Außerdem zeigt das FZI, wie Pakete überwacht und erkannt werden, auch wenn kein Postbote mehr klingelt. Künstliche Intelligenz bietet hier die Möglichkeit der Bilderkennung und Echtzeit-Datenverarbeitung. Das FZI klärt zudem grundlegende rechtliche Fragen der autonomen Güterzustellung.

Die PTV Group ist ein weltweit führender Anbieter von Softwarelösungen für Verkehr und Logistik mit Sitz in Karlsruhe. PTV wird im Projekt efeuCampus die Transportprozesse im Quartier analysieren und die Routen der autonomen Zustellfahrzeuge optimal planen. Wie das funktioniert, können die Besucher des Zukunftserlebnistags im Rahmen einer vereinfachten Tourenplanung interaktiv herausfinden. Außerdem werden verschiedene Simulationen gezeigt, die einen Einblick in Lösungen zu logistischen und verkehrlichen Herausforderungen geben.

Wenn das Wetter mitspielt, wird eine innovative Drohne, die mehr als zwei Meter groß und über 20 Kilogramm schwer ist, am HubWerk01 abheben. Das mit Sensorik für autonomes Fliegen ausgestattete Gerät will die big. bechtold-gruppe im Außenbereich fliegen lassen. An seinem Ausstellungsstand zeigt das Dienstleistungsunternehmen aus Karlsruhe außerdem Videos zur Demonstration innovativer Planungstools für automatischen Förderanlagen, automatische Bahnsysteme sowie technische Gebäudeausrüstungen.

Im Flugsimulator von Hangar Süd werden normalerweise echte Piloten trainiert. Beim Zukunftserlebnistag kann jede und jeder vom Cockpit aus Bruchsal, Kraichgau und Rhein von oben erleben. Im HubWerk01 können die Besucher im Original-Cockpit auf einen virtuellen Rundflug über ihren Wohnort starten. Mehr Infos gibt es vorab unter: www.hangar-sued.de

Einmal kurz in die Tiefsee abtauchen und eine faszinierende Unterwasserwelt bestaunen – das ist nur eine der Optionen, die die Besucher an den VR-Stationen ausprobieren können. VR steht für „virtuelle Realität“. Neben dem Tauchgang wird eine Industrieanwendung präsentiert. Organisiert und betreut wird der Stand von der Kronauer Firma Sonntagsfilm, die auf die Erstellung von hochwertigen Filmen, Visualisierungen und XR-Solutions für Unternehmen spezialisiert ist.

Eigens für den Zukunftserlebnistag des Popup Labor BW ist im HubWerk01 eine Ausstellung des bekannten Kölner Illustrators Wolfgang Freund zu sehen. Ein Vorgeschmack auf seine inspirierenden, farbenfrohen Bilder und Skulpturen findet sich hier: http://minimells.de/webneu/


Über das Popup Labor BW

Der Zukunftserlebnistag findet im Rahmen des Popup Labor BW statt. Po-pup Labor BW ist die Innovationswerkstatt der Landesregierung auf Zeit, in der kleine und mittlere Unternehmen (KMU) innovative Technologien, neue Geschäftsmodelle und agile Organisationsformen kennen und einsetzen lernen können.

Die zwischenzeitlich schon fünfte Station im Land wird vom 14. bis 18. Oktober 2019 das HubWerk01 in Bruchsal sein. Bisherige Austragungsorte waren Schwäbisch Gmünd (Ostwürttemberg), Lahr und Offenburg (Ortenau), Balingen (Zollernalbkreis) sowie Leutkirch, Wangen und Baienfurt (Allgäu-Oberschwaben).

Das Projekt Popup Labor BW ist ein Vorhaben, das vom Technologiebeauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg konzipiert wurde. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert das Popup Labor BW im Rahmen des Projekts “Innovationswerkstatt Baden-Württemberg für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)”.

Mehr Infos unter www.popuplabor-bw.de


Über die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH

Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH ist die Agentur für Standortmarketing und Innovation im Norden der TechnologieRegion Karlsruhe. Sie wurde 1987 als öffentlich-private Partnerschaft gegründet und wird von 17 Gesellschaftern getragen:

3 Städte: Bruchsal, Kraichtal, Östringen
12 Gemeinden: Bad Schönborn, Dettenheim, Forst, Gondelsheim, Graben-Neudorf, Hambrücken, Karlsdorf-Neuthard, Kronau, Linkenheim-Hochstetten, Sulzfeld, Ubstadt-Weiher, Zaisenhausen
2 Banken: Sparkasse Kraichgau, Volksbank Bruchsal-Bretten eG

Mehr Infos unter www.wfg-bruchsal.de.


Über das Projekt efeuCampus

Das Projekt efeuCampus ist im Juli 2019 gestartet. Bis in wenigen Jahren entsteht ein Innovationszentrum für urbane und autonome Güterlogistik: Auf dem Areal der ehemaligen Dragonerkaserne (Campus) wird das erste deutsche Testareal eingerichtet, auf dem Roboterfahrzeuge im Alltagsbetrieb Pakete zustellen und Müll entsorgen.

Projektträger ist die efeuCampus Bruchsal GmbH als 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Bruchsal. Folgende Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft sind an dem Projekt beteiligt: SEW-Eurodrive, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), FZI Forschungszentrum Informatik, PTV Planung, Transport Verkehr AG und big Bechtold-Gruppe.